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Die Sanierung des Schwimmbades schreitet weiter voran. Mit der gleichzeitigen Inbetriebnahme der zentralen technischen Anlagen, wie Wasser- und Lüftungstechnik, wurde vergangene Woche ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Wiedereröffnung des Badebetriebes erreicht, denn diese Anlagen bilden die Grundlage für einen sicheren und funktionierenden Schwimmbadbetrieb.

Schulbetrieb ab KW 43 anvisiert:
Zwar erfolgen noch Feinjustierungen an den Anlagen und kleinere Mängel sind zudem zu beheben, jedoch wird die Aufnahme des Schulbetriebes ab der Kalenderwoche 43 im Zuge einer Teilinbetriebnahme angestrebt. Dies erfolgt durch eine Teilinbetriebnahme des Schwimmbades, wodurch den Schulen das Lehrschwimmbecken und das 50-Meter-Freibecken zur Verfügung gestellt werden. Schwimmen ist nicht nur eine wichtige Form der Bewegung, sondern auch eine grundlegende Fähigkeit, die Kindern Sicherheit im Wasser vermittelt. Daher ist es ein wichtiger Schritt, den Schülerinnen und Schülern bald wieder die Möglichkeit zum Schwimmunterricht zu bieten. Ermöglicht wird dies unter anderem durch die gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr, die entsprechend ihre Expertise in das Brandschutzkonzept mit Blick einer Teilinbetriebnahme eingebracht hat.

Eine vollständige Öffnung für die Öffentlichkeit soll einige Wochen später, laut dem Planungsbüro zum 30.11.2026, erfolgen. Grund hierfür sind unter anderem noch ausstehende Arbeiten an der Rutsche, im Bereich des Brandschutzes sowie Verzögerungen bei den Fliesenlegerarbeiten.
Unser Ziel ist es selbstverständlich, das Schwimmbad so schnell wie möglich wieder vollständig für alle Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. Gleichzeitig freuen wir uns, dass mit der angestrebten Aufnahme des Schulbetriebs bereits in absehbarer Zeit ein wichtiger Schritt zurück in den regulären Betrieb möglich werden soll.

Verzögerungen im Kontext der Baukomplexität:
Bei der Sanierung des Schwimmbads handelt es sich um ein komplexes Bauprojekt, bei dem zahlreiche Gewerke ineinandergreifen. Umso wichtiger ist es verlässliche und motivierte Unternehmen beauftragen zu können, was mit dem derzeitigen EU-rechtlichen Vergabeverfahren jedoch nicht immer möglich ist. Vor diesem Hintergrund bewegen sich die derzeit absehbaren Verzögerungen nach aktuellem Planungsstand in einem vergleichsweise begrenzten zeitlichen Rahmen. Auch ein Vertreter der Regierung von Oberbayern machte sich erst kürzlich vor Ort ein Bild von der Situation und zeigte großes Verständnis hierfür. Selbstverständlich wird gleichzeitig daran gearbeitet, die noch ausstehenden Arbeiten so zügig wie möglich abzuschließen und die Voraussetzungen für eine sichere Wiedereröffnung zu schaffen. Dank der guten Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Firmen, die zum Teil sehr kurzfristig eingesprungen sind, sowie der großen Eigenleistung der Gemeindewerke, rückt der Abschluss der Arbeiten in erreichbare Nähe.

Eintrittspreise:
Die bisherigen Grundzüge der ehemaligen Preisgestaltung bleiben erhalten. Auch wenn aufgrund bestehender Gesetze kein gesonderter Tarif für Einheimische angeboten werden kann, bieten insbesondere die Jahres- und Saisonkarten eine attraktive Möglichkeit für Einheimische, das Schwimmbad regelmäßig und zu vergünstigten Konditionen zu nutzen.
Kinder zahlen selbstverständlich künftig auch nur maximal die Hälfte des Erwachsenenpreises. Kinder unter sechs Jahren haben sogar in Begleitung eines Erwachsenen weiterhin freien Eintritt. Die konkreten Eintrittspreise können auf der Homepage der Gemeindewerke eingesehen werden.

Pressestelle
Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen